
Der alte Fernseher funktioniert nicht mehr, der Staubsauger wurde ersetzt und in der Garage sammeln sich Kabel, Ladegeräte und ausrangierte Kleingeräte. Irgendwann stellt sich die Frage: Wohin mit alten Elektrogeräten?
Elektroschrott gehört grundsätzlich nicht achtlos in den normalen Hausmüll. Viele Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe, gleichzeitig können einzelne Bestandteile eine fachgerechte Behandlung erforderlich machen.
Eine getrennte Sammlung schafft die Grundlage dafür, Materialien zurückzugewinnen und Elektroaltgeräte ordnungsgemäß zu verwerten.
Die Bandbreite ist größer, als viele zunächst vermuten. Grundsätzlich gehören zahlreiche Geräte dazu, die mit Strom, Batterien oder Akkus betrieben werden.
Typische Beispiele sind:
Auch kleinere Geräte sollten deshalb nicht einfach gemeinsam mit dem übrigen Abfall entsorgt werden.
In einem alten Elektrogerät stecken zahlreiche unterschiedliche Materialien. Dazu können beispielsweise Metalle, Kunststoffe, Glas und elektronische Komponenten gehören.
Durch eine fachgerechte Sortierung und Verwertung können verwertbare Bestandteile dem Rohstoffkreislauf wieder zugeführt werden.
Gleichzeitig lassen sich Komponenten, die einer besonderen Behandlung bedürfen, kontrolliert separieren.
Damit ist die getrennte Entsorgung von Elektroschrott ein wichtiger Bestandteil moderner Kreislaufwirtschaft.
Ein defektes Elektrogerät wirkt auf den ersten Blick häufig nur wie Abfall. Aus Sicht des Recyclings kann es jedoch interessante Rohstoffe enthalten.
Je nach Gerät können unter anderem verschiedene Metalle zurückgewonnen werden.
Gerade deshalb ist Recycling mehr als bloße Abfallentsorgung: Wertstoffe werden gesammelt, sortiert und können anschließend wieder in weitere Verwertungsprozesse gelangen.
Eine Schublade voller alter Kabel dürfte in vielen Haushalten bekannt sein.
Ladekabel, Netzteile und andere elektrische Leitungen sollten ebenfalls getrennt gesammelt werden. Kabel enthalten unter anderem metallische Leiter, die im Rahmen der Verwertung zurückgewonnen werden können.
Statt sie jahrelang aufzubewahren oder über den Restmüll zu entsorgen, können nicht mehr benötigte Kabel deshalb einer geeigneten Sammlung zugeführt werden.
Bei Elektrogeräten mit herausnehmbaren Batterien oder Akkus ist besondere Sorgfalt erforderlich.
Batterien und Akkus sollten über dafür vorgesehene Rückgabe- und Sammelsysteme entsorgt werden. Beschädigte Akkus können besondere Risiken mit sich bringen und sollten entsprechend vorsichtig behandelt werden.
Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, vor der Anlieferung nachzufragen, wie das jeweilige Gerät beziehungsweise der enthaltene Akku angenommen werden kann.
Nach der Sammlung beginnt die eigentliche Verwertung.
Je nach Art des Geräts können unterschiedliche Arbeitsschritte notwendig sein. Geräte werden erfasst, sortiert und anschließend geeigneten Verwertungswegen zugeführt.
Ziel ist es, verwertbare Materialien möglichst sinnvoll zurückzugewinnen und nicht verwertbare beziehungsweise besonders zu behandelnde Bestandteile fachgerecht zu separieren.
Bevor ein Elektrogerät abgegeben wird, lohnt sich ein kurzer Check.
Bei Computern, Smartphones, Festplatten und anderen Geräten mit persönlichen Daten sollten diese vor der Entsorgung entsprechend gesichert beziehungsweise gelöscht werden.
Außerdem sollte geprüft werden, ob sich Batterien oder Akkus problemlos entnehmen lassen.
Bei größeren oder ungewöhnlichen Geräten empfiehlt sich eine vorherige Klärung der Annahmebedingungen.
Nicht jedes alte Elektrogerät ist automatisch Abfall.
Funktioniert ein Gerät noch zuverlässig, können Weitergabe, Verkauf oder Wiederverwendung sinnvollere Optionen sein. Dadurch verlängert sich die Nutzungsdauer und eine vorzeitige Entsorgung wird vermieden.
Erst wenn Reparatur oder weitere Nutzung nicht mehr sinnvoll beziehungsweise möglich sind, wird die fachgerechte Verwertung relevant.
Rohstoffe stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Gleichzeitig steigt die Zahl elektronischer Geräte in vielen Lebensbereichen.
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft versucht deshalb, möglichst viele Materialien nach ihrer ursprünglichen Nutzung wieder zurückzugewinnen.
Wer alte Elektrogeräte getrennt entsorgt, leistet einen Beitrag dazu, dass Wertstoffe nicht unnötig verloren gehen.
Vom alten Küchengerät bis zum ausrangierten Elektrowerkzeug: Bei der Entsorgung sollte zunächst geklärt werden, welcher Entsorgungsweg für das jeweilige Gerät vorgesehen ist.
Ein Recyclinghof kann dabei eine zentrale Anlaufstelle für unterschiedliche Wertstoffgruppen sein. Welche Elektrogeräte konkret angenommen werden und welche Bedingungen gelten, sollte jedoch vor der Anlieferung geprüft werden.
In Elektroschrott stecken Materialien, die durch fachgerechte Verwertung erneut genutzt werden können. Gleichzeitig benötigen bestimmte Komponenten eine kontrollierte Behandlung.
Deshalb gilt: Elektrogeräte nicht einfach wegwerfen, sondern richtig trennen und einem geeigneten Entsorgungsweg zuführen.
So wird aus einem ausgedienten Gerät eine wertvolle Quelle für wiederverwertbare Rohstoffe.
Elektroaltgeräte unterliegen besonderen Entsorgungsregeln und sollten über die dafür vorgesehenen Rückgabe- und Sammelwege entsorgt werden.
Kabel und elektrische Leitungen können wertvolle Metalle enthalten und sollten einem geeigneten Verwertungsweg zugeführt werden.
Herausnehmbare Batterien und Akkus sollten entsprechend den vorgesehenen Rückgabemöglichkeiten separat behandelt werden. Bei beschädigten Akkus ist besondere Vorsicht erforderlich.
Ja. Ist ein Gerät noch funktionstüchtig und sicher verwendbar, können Wiederverwendung, Weitergabe oder Verkauf die Nutzungsdauer verlängern.


Alte Stromkabel, Verlängerungskabel, Installationsleitungen oder Kabelreste aus Umbauarbeiten landen häufig zunächst in Keller, Garage oder Werkstatt. Dabei sind ausgediente Kabel keineswegs wertlos. Viele Kabel enthalten Metalle wie Kupfer oder Aluminium, die durch professionelle Recyclingverfahren zurückgewonnen werden können. Wer Kabelschrott richtig entsorgen möchte, sollte alte Kabel deshalb möglichst getrennt von anderen Abfällen sammeln. So können die […]
