
Die Garage wird schnell zum Abstellraum: alte Fahrräder, defekte Elektrogeräte, Metallteile, Holzreste, Kartons und Überbleibsel vergangener Renovierungsprojekte sammeln sich über Jahre an. Spätestens wenn für das Auto kaum noch Platz bleibt, wird es Zeit für eine gründliche Entrümpelung.
Doch wohin mit den aussortierten Gegenständen? Viele Materialien sind zu schade für den Restmüll und können als Wertstoffe wiederverwertet werden. Ein Recyclinghof ist deshalb für zahlreiche Abfälle aus der Garage die richtige Anlaufstelle.
Bevor alles wahllos in Anhänger oder Kofferraum geladen wird, sollten die vorhandenen Gegenstände nach Materialarten getrennt werden.
Eine einfache Vorsortierung erleichtert die spätere Entsorgung und sorgt dafür, dass wiederverwertbare Materialien den entsprechenden Recyclingwegen zugeführt werden können.
Typische Materialien aus einer Garage sind beispielsweise:
Bei größeren Mengen empfiehlt es sich, bereits während der Entrümpelung unterschiedliche Sammelbereiche einzurichten.
Gerade in Garagen finden sich häufig zahlreiche Gegenstände aus Metall. Alte Werkzeuge, Metallregale, Rohre, Bleche, Fahrradteile oder andere Metallgegenstände können wertvolle Rohstoffe enthalten.
Je nach Gegenstand können unter anderem folgende Metalle enthalten sein:
Durch eine fachgerechte Sortierung und Aufbereitung können diese Materialien wieder in den Rohstoffkreislauf gelangen.
Statt Altmetall über lange Zeit in der Garage zu lagern, lohnt sich daher die Abgabe bei einem entsprechenden Recyclingbetrieb.
Vom alten Verlängerungskabel bis zu übrig gebliebenen Elektroleitungen nach einer Renovierung: Kabelreste finden sich in vielen Garagen und Werkstätten.
Kabel sind für das Recycling besonders interessant, da sie unterschiedliche Materialien enthalten. Neben der äußeren Isolierung können insbesondere Kupfer oder Aluminium zurückgewonnen werden.
Professionelle Aufbereitungsverfahren ermöglichen es, die verschiedenen Bestandteile voneinander zu trennen und die enthaltenen Metalle erneut nutzbar zu machen.
Defekte Bohrmaschinen, elektrische Gartengeräte, Lampen oder andere Elektrogeräte sollten nicht einfach gemeinsam mit gewöhnlichem Hausmüll entsorgt werden.
Elektroschrott besteht aus verschiedenen Komponenten und kann wertvolle Metalle sowie weitere wiederverwertbare Materialien enthalten.
Durch eine getrennte Erfassung können geeignete Bestandteile anschließend professionell sortiert und aufbereitet werden.
Wer bei der Garagenentrümpelung alte Elektrogeräte findet, sollte diese deshalb separat sammeln.
Auch alte Umzugskartons, Verpackungen und andere Papierprodukte nehmen in Garagen häufig unnötig viel Platz ein.
Sauberes Papier und geeignete Kartonagen können als Sekundärrohstoff wiederverwertet werden. Die enthaltenen Papierfasern lassen sich aufbereiten und für neue Papier- und Kartonprodukte einsetzen.
Kartons sollten möglichst geleert und platzsparend zusammengelegt werden. Verschmutzte oder mit anderen Materialien verbundene Verpackungen müssen gegebenenfalls anders behandelt werden.
Alte Bretter, Regalböden, Paletten oder Holzreste von vergangenen Heimwerkerprojekten gehören ebenfalls zu den typischen Fundstücken einer Garagenentrümpelung.
Bei der Entsorgung kommt es darauf an, um welche Art von Holz es sich handelt und wie das Material behandelt wurde.
Holz sollte deshalb möglichst getrennt von Metall, Kunststoff, Papier und anderen Wertstoffen gesammelt werden. Anschließend kann geprüft werden, welcher Verwertungsweg für das jeweilige Material geeignet ist.
Nicht jeder Stoff kann ohne Weiteres gemeinsam mit gewöhnlichen Wertstoffen angenommen werden. Besonders bei unbekannten Flüssigkeiten, Chemikalien, Farben, Lacken oder anderen potenziell gefährlichen Stoffen sollte vorab geklärt werden, wo und unter welchen Bedingungen eine Abgabe möglich ist.
Grundsätzlich gilt: Behälter mit unbekanntem Inhalt nicht öffnen oder verschiedene Flüssigkeiten miteinander vermischen.
Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, vor der Anlieferung nachzufragen.
Bei einer kleinen Garage reicht möglicherweise eine Fahrt zum Recyclinghof. Anders sieht es aus, wenn eine große Garage, Werkstatt oder ein komplettes Nebengebäude geräumt werden soll.
Dann können erhebliche Mengen an Wertstoffen entstehen.
Eine passende Containerlösung kann die Entsorgung vereinfachen. Die Materialien können während der Arbeiten gesammelt und anschließend zur weiteren Sortierung beziehungsweise Verwertung transportiert werden.
Besonders bei umfangreichen Entrümpelungen spart das wiederholte Fahrten und erleichtert die Organisation.
Je sauberer verschiedene Materialien voneinander getrennt werden, desto besser sind häufig die Voraussetzungen für eine weitere Verwertung.
Statt sämtliche Gegenstände in einem großen Haufen zu sammeln, können beispielsweise getrennte Bereiche für Metall, Elektroschrott, Kabel, Holz sowie Papier und Kartonagen eingerichtet werden.
Das sorgt nicht nur für mehr Übersicht während der Entrümpelung, sondern erleichtert auch die anschließende Entsorgung.
Eine Garagenentrümpelung schafft nicht nur neuen Platz. Viele der aussortierten Gegenstände enthalten Materialien, die wiederverwertet werden können.
Altmetalle, Kabel, Elektroschrott, Papier, Kartonagen und geeignete Holzabfälle sollten deshalb möglichst getrennt gesammelt und fachgerecht entsorgt werden.
So verschwinden alte Gegenstände nicht einfach im Abfall, sondern verwertbare Materialien können wieder in den Rohstoffkreislauf gelangen.


Alte Stromkabel, Verlängerungskabel oder Kabelreste fallen sowohl in privaten Haushalten als auch in Handwerks- und Gewerbebetrieben regelmäßig an. Was auf den ersten Blick wie gewöhnlicher Abfall aussieht, enthält jedoch wertvolle Rohstoffe. Besonders Kupfer und Aluminium können durch professionelle Recyclingverfahren zurückgewonnen und erneut verwendet werden. Deshalb sollten alte Kabel nicht einfach über den Restmüll entsorgt werden. […]
